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3 Fragen an... Hamburg Ramönes

Am 19.Mai erschien "The Song Ramönes The Same", das fünfte Album der HAMBURG RAMÖNES. Wir befragten dazu Sänger Tommy.

19.Mai als offizielles Release-Datum. Da war doch was ...?

Ja, Onkel Joey wäre an dem Tag 66 geworden. Wir haben unsere Aufnahmen im Februar beendet, da lag es doch nahe, die CD im Rahmen eines "Birthday Bash" für Joey Ramone in Hamburg vorzustellen. Es war eine zünftige Release-Party und dies aus mehreren Gründen: Erstens war es ein Heimspiel, die Leute wissen seit Jahren, dass wir regelmäßig im Hamburger Hafenklang spielen. Und zweitens traten wir mit den großartigen FLANDERS 72 aus Brasilien auf: nette Leute, die melodischen Pop-Punk spielen und wie wir große RAMONES-Fans sind. Zudem zeigte der Augsburger Fotograf Lothar Felkel Aufnahmen aus seiner privaten Asservatenkammer "RAMONES in Deutschland 1978-1993"

Was gibt es zum neuen Album zu vermelden?

Wir haben in 14 neuen Songs versucht, wirklich alle Facetten des RAMONES-Schaffens irgendwie einzufangen. Das funktioniert wie ein Puzzle, wobei wir natürlich mittlerweile auch unseren eigenen Stil gefunden haben. Die neue CD ist, finden wir, ein Kleinod für alle RAMONES-Nerds wie uns und viele andere auf diesem Planeten.

Eure bisherigen Alben habt ihr zumeist nur als CD herausgebracht, das neue Album soll jetzt auch auf Vinyl erscheinen. Wie kam es zu diesem Sinneswandel?

Wir mochten Vinyl schon immer, alleine schon wegen der Größe des Covers, es hängt aber letztlich auch immer von Budget ab. Nach dem Erfolg unseres letzten Albums "Going Down In History" war nun auch wieder mal eine Vinylversion drin, auf die wir uns selbst sehr freuen. Es gibt giftgrünes Vinyl mit Download-Code, strictly limited!

- Axel M. Gundlach

Hamburg Ramones

The Song Ramönes The Same

Nach drei Jahren wird es wieder höchste Zeit für ein neues Album der Hamburger. Nach ihren beiden letzten Alben liefert die band wieder überzeugend unterhaltsam und kurzweilig ab. Dem Titel "The Song Ramönes The Same" werden sie aber zum Glück nicht ganz gerecht, denn die Songs sind weit davon entfernt, billige RAMONES-Kopien zu sein. Die Band hat längst ihren eigenen Stil gefunden. Ihre RAMONES-Attitüde mischen sie gekonnt mit schön gegrölten Chören, die einen gleich ins London anno '77 zurückversetzen. Die 14 Eigenkomposition machen richtig Spaßund reihen Hit an Hit. Songs wie "Hey Daddy-O" oder "Nail in my heart" haben das Zeug zu Live-Klassikern. Große Klasse zeigt die Band auch dann, wann das Gaspedal nicht voll durchgetreten wird wie bei den beiden Baladen "She never came back" und "Hey Bruddas". Sympathische Burschen, denen man förmlich den Spaß anhört, den sie gemeinsam haben. Im Herbst soll noch Vinyl folgen.

- Axel M. Gundlach